Freitag, 31. August 2012

DIY: Teacup Candles.

Hallo Welt!

Würde meine liebe Oma noch sehen können, was ich alles aus ihren Tassen zaubere, ich bin mir sicher, sie wäre begeistert. Mittlerweile sind ja viele ihrer Schätze in meinen Besitz über gegangen. Sowieso wäre meine Oma ziemlich begeistert davon, was ich hier immer so für Euch (und natürlich auch für mich) fabriziere. Da werde ich aber schon wieder wehmütig und traurig, wenn ich darüber nachdenke und deswegen erzähle ich Euch jetzt einfach mal von meinen Teacup Candles, meinen Teetassen-Kerzen.

Mittlerweile habt Ihr sie bestimmt schon auf zahlreichen Blogs gefunden - Coco von Scènes de la vie hatte sie bereits gezaubert, genauso wie Emily von Cupcakes and Cashmere. Da die Kresse-Zucht in Omas Tassen mittlerweile längstens beendet wurde - Ihr erinnert Euch - dienen sie jetzt als hübsche Kerzen-Behältnisse. Hier kommt also meine Anleitung:

  • Wachslinsen
  • Farbtabletten für Wachs
  • Kerzendochte
  • Duftöl für Seifen oder Duftkerzen
  • Tassen
  • Holzstäbchen
  • einen Topf
  • einen Löffel
Die Kerzen-Zutaten bekommt Ihr alle einfach im Bastel-Geschäft Eures Vertrauens. 

Wie Du es machst

1. Die Wachslinsen in einem Topf schmelzen - das geht recht schnell, deswegen nur auf kleiner Stufe und unter ständiger Beobachtung.
2. Wenn das Wachs flüssig geworden ist, das Duftöl (ich habe Mandarinen-Duft gewählt), sowie die Farbtabletten (ich habe pinke gewählt) hinzugeben.
3. Das Wachs in die Tassen füllen.
4. Die Dochte mittig in der Tasse positionieren, mit zwei Holzstäbchen stabilisieren.


5. Die Holzstäbchen nicht entfernen bis das Wachs vollständig getrocknet und hart geworden ist. Ich habe das wohl leider zu früh gemacht, denn meine Dochte sind ein wenig eingesunken (seht Ihr auf den Bildern).

Und so sieht dann das Ergebnis aus:




Ich wünsche Euch einen großartigen Start ins Wochenende!

Liebste Grüße,
Eure Vivienne

Samstag, 25. August 2012

On the road... [Verona]

Hallo Welt!

Die Hitze ist drückend. Meine Haare sind eigentlich viel zu dick und zu schwer, um sie offen zu tragen.  Aber sie schützen auch vor der Sonne. Man flüchtet sich in den Schatten, in die kleinen Gassen, in denen zahlreiche Cafés angesiedelt sind. Wir halten uns in der Mittagszeit erst einmal in einem dieser klimatisierten Zufluchtsorte auf, trinken kaltes Wasser und essen Eis. Dann fassen wir neuen Mut und laufen weiter. Durch Gassen, die schöner nicht sein könnten. Ich wünschte, ich würde eine der Wohnungen dort oben bewohnen. Mit hölzernen Fensterläden und kleinen Balkonen.





Kein Zauber, keine Magie. Dies ist ein Ort, der die Massen anzieht. Jeder möchte ein Stück von Romeos und Julias ewiger Liebe. Es in sich aufsaugen, es festhalten, es fotografieren oder sich verewigen. Das ist also der sagenumwobene Balkon und das Wohnhaus von Giulietta. Die wahnsinnige Anzahl an bunten Schlössern am Tor wirkt zwar irgendwie unpassend, aber auf eine Art auch beeindruckend und rührend. Liebende wollen ihrer Verbindung so ein Zeichen setzen. Vielleicht hält sie nun ewig? Der Herzmann und ich können nicht umhin und verewigen uns auch dort. In Verona, im Innenhof von Giuliettas Haus, neben Tausenden von anderen Liebesbekundungen. Als Zeichen unserer Liebe. Wir nehmen uns vor den Schlüssel bei unserer letzten Station in Bayern im Chiemsee zu versenken.





Der Torbogen zu Giuliettas Haus ist verziert mit klebrigen, harten Kaugummis, auf denen Paare ebenfalls ihre Liebe und Zusammengehörigkeit bekunden. Ein merkwürdiges Symbol. Kaugummis? Manche neumodischen Brauchtümer muss man nicht verstehen.



Die Piazza delle Erbe beeindruckt durch wunderschöne Häuser und deren aufwendig gestaltete Fassaden. In diesem Moment ist gerade alles perfekt. Ein kleiner Markt auf dem Platz zwischen den Häusern soll die Touristen mit Souvenirs und ein wenig Obst und Gemüse locken. Das frisch aufgeschnitten Obst ist erfrischend und ich bin dankbar dafür.





















Vor dem Dom finden wir ein schattiges Plätzchen, um uns die Wartezeit vor Beginn der Oper mit Wasser und Eis zu vertreiben. Wir beobachten die Italiener und die Touristen. Touristen sind wirklich sonderbar. Ich mache mir Sorgen, ob ich auch manchmal so bin.


Als wir in Verona ankamen, hatten wir gleich Karten für die Vorstellung abends von Aida im Amphitheater Veronas besorgt. Für zwanzig Euro konnten wir Karten auf den unnummerierten Plätzen auf den Steinstufen ergattern. Bei den berühmten Opernfestspielen in Verona dabei zu sein - unglaublich!



Unser Hotelwirt warnte uns, keine Kameras mit in die Arena zu nehmen - die seien dort verboten. Im Nachhinein habe ich mich unheimlich geärgert, denn es war nicht verboten Kameras mit reinzunehmen, sondern nur während der Aufführung zu fotografieren oder zu filmen. Ich hätte so gerne mit meiner richtigen Kamera Fotos vom Inneren des Theater gemacht. Dafür muss dann Martins Smartphone herhalten. Wir sitzen ganz oben auf den Steinstufen auf unserer Decke. Eine angenehme Brise weht uns um die Nase. Langsam füllen sich die Reihen. Die Sonne geht unter und ich liebe die Farbe des Himmels.




Ein Erlebnis, dass man nicht so schnell vergisst. Ein großartiges Bühnebild, unheimlich viele Statisten, tolle Stimmen und ein Placido Domingo als Dirigent. Ein gelungener Abschluss eines gelungenen Tages in Italien. Ich bin Teil dieses Ereignisses. Ich bin glücklich.



Fotos: Vivienne M. (Canon 450D/ Canon 18-55mm 3.5-5.6) & Martin J. (Canon 600D/ Tamron 17-50mm 2.8 & iphone 4).


Seid Ihr schon einmal in Verona gewesen? Wenn ja, was habt Ihr dort erlebt und was habt Ihr Euch angeschaut? Wie hat Euch die Stadt gefallen? 

Liebst, 
Eure Vivienne

Donnerstag, 23. August 2012

Gewinnerin des Die Schönhaberei Give-Aways mit Glücksfee Toulouse.

Hallo Welt!

Ich finde, Toulouse hat seinen Job als Glücksfee wirklich gut gemacht. Es war ja auch nicht allzu schwer für ihn. Eine Schüssel mit kleinen Papierzettelchen ist eben für ein kleines Katerchen zuuuu spannend. Wobei er mir auch schon beim Erstellen der Zettelchen zur... ähm... Hand ging.


So viele Zettelchen, welches soll ich bloß nehmen? Wie viele passen in mein Maul?


Ich habe das Zettelchen nach Toulouse Attacke ein wenig beschnitten, da es ganz zerfetzt war. Aber zum Beweis, dass dies auch das ist, welches er ausgewählt hat, sieht man noch kleine Zahnabdrücke.


Liebe Anne, magst Du mir eine E-Mail mit Deiner Adresse schicken? 

Ich danke allen 69 Teilnehmerinnen von Herzen für ihre Teilnahme! Ihr seid klasse! Ich bin ganz stolz, dass ein Gewinnspiel auf meinem Blog auf so großes Interesse bei Euch gestoßen ist. Aber das lag natürlich an dem großartigen Gewinn, den die liebe, liebe Angela von Die Schönhaberei zur Verfügung gestellt hat. Liebe Angela, ich habe Dich richtig in mein Herz geschlossen und danke Dir sehr!

Liebst,
Eure Vivienne