Freitag, 30. Dezember 2011

Goodbye 2011.

Hallo Welt!

Das war mein 2011:
  • der Einzug bei meinem Freund (gemeinsames Briefkastenschild) & somit das wichtigste Ereignis in diesem Jahr
  • der Städtetrip im Mai nach London
  • der Kurztrip an den Edersee im Juli
  • der Urlaub in Nordfriesland mit einem Abstecher nach Hamburg im September
  • matz ab. mein blog über schöne dinge. geht an den Start im November
Für 2012 wünsche ich mir mehr, mehr, mehr Reisen. Paris im Frühjahr steht bei uns definitiv schon auf dem Plan. Und ich freue mich schon so sehr darauf!


Welche Pläne habt Ihr für das neue Jahr?

Liebst,
Eure Vivienne

Dienstag, 27. Dezember 2011

Auf die Ohren: Die Jahresabschluss-Liste.

Hallo Welt!

Jedes Jahr setze ich mich kurz vor Silvester hin und mache mir Gedanken. Nicht über Ziele, die ich im kommenden Jahr umsetzen möchte oder über einen möglichen Diät-Plan. Nein, ich mache mir Gedanken über die Alben, die in diesem Jahr veröffentlicht wurden und wirklich was getaugt haben bzw. die wirklich bei mir auf und ab gespielt wurden.

Somit präsentiere ich also die
MY TOP TEN RECORDS OF 2011:

1. Adele - 21
Seit diesem Auftritt bin ich ein großer Fan dieser Hammer-Frau und finde, dass sie zurzeit eine der talentiertesten, jungen Sängerinnen ist.


2. Aloe Blacc - Good Things
Wer bei diesem Song nicht anfangen möchte zu tanzen, der hat schlichtweg keinen Rhythmus im Blut. So!
 

3. Boy - Mutual Friends
Für mich gehören die beiden Mädels von Boy zu den Entdeckungen des Jahres. Zauberhafte Musik und 1000 Sympathiepunkte für Natürlichkeit. So muss deutsche Musik klingen!
 


4. Death Cab for Cutie - Codes & Keys
Death Cab for Cutie begleiten mich seit der Jugend und werden es auch immer tun. In diesem Jahr haben sie wieder ein neues Album herausgebracht und es steht schön ordentlich im CD-Regal. Gleich neben dem Plans-Album.
 


5. Florence & the Machine - Ceremonials
Florence ist für mich eine Stilikone und eine besondere und herausragende Musikerin, die ich schon zwei Mal live erleben durfte. Sie verzaubert mich jedes Mal auf's Neue. Ihr Vorgänger-Album Lungs gefällt mir immernoch besser als ihr neues Album, aber es sind auch einige gute Stücke auf Ceremonials zu finden. So wie dieses hier zum Beispiel:




6. James Blake - James Blake
James Blake hatte ja bereits im vergangenen Jahr seine EP veröffentlicht und somit schon einen beeindruckenden Einblick in seine Arbeit geliefert. Ich bin fasziniert von seinem Stil, der Art und Weise Musik zu machen, weil sie so anders und neu ist. Ich mag seinen ruhigen Klängen lauschen und auch sein Feist-Cover von Limit to your love und das soll etwas heißen!




7. Kraftklub - Ich will nicht nach Berlin (Single + Bonus Tracks)
Hier handelt es sich zwar nicht um ein Album - das kommt erst am 20. Januar heraus (Mit K) - aber trotzdem sind die Jungs von Kraftklub mehr als erwähnenswert für dieses Jahr. Schließlich habe ich Ich will nicht nach Berlin, Zu jung und Scheissindiedisko in den letzten Monaten rauf und runter gehört. Und wir waren beim Konzert im Wiesbadener Schlachthof. Die Texte bringen es auf den Punkt und sind so erfrischend ehrlich, dass ich jedes Mal schmunzeln muss. Die Beats gehen ab und live machen die Jungs richtig Spaß. So soll es sein!
 


8. Little Dragon - Ritual Unions
Von Little Dragon hatte ich ja auch schon ausführlich hier geschwärmt. Deswegen gibt es für sie jetzt hier nur ein Wort: Fabelhaft!


9. Radiohead - The King of Limbs
Wer Radiohead nicht mag, mit dem rede ich nicht. Fertig. 
 


10. Thees Uhlmann - Thees Uhlmann
Tomte und somit auch Thees Uhlmann begleiten mich seit meiner Jugend (mit 16 Jahren fing alles an) und dass Thees Uhlmann ein Solo-Album gemacht hat, hat mich anfangs zwar nicht von den Socken gehauen, aber nach einer Zeit dann schließlich doch. Ich stand mit Thees wegen seiner selbstdarstellenden Art (noch während Tomte-Zeiten) auf Kriegsfuß, aber das Kriegsbeil ist mittlerweile fast begraben. Hach, und wer kann ihm dann bei so einem Album mit solchen Texten dann auch noch böse sein!? Und seit seiner Wortkreation "Tierdoku-Ultras" bin ich absolut versöhnt.
 

(Die Platzierungen haben keine wertende Bedeutung.)

Und jetzt will ich EURE TOP TEN 2011 hören! LOS LOS LOS!!!

Liebst,
Eure Vivienne

It's all over now, Christmas-Baby Blue(s).

Hallo Welt!

Es ist vorbei: Das letzte Geschenk ist verteilt, die Kerzen auf dem Adventskranz abgebrannt und die Arbeitswelt hat uns wieder. Schade eigentlich. Ich hätte mich richtig an die faulen Tage mit gutem Essen gewöhnen können.

Heiligabend haben wir zu zweit bei einem opulenten Raclette verbracht. Vor lauter Vorfreude und Freude endlich mit den Pfännchen loslegen zu können, habe ich vergessen Fotos zu machen. Kurzzeitig dachten wir darüber nach Nachbarn einzuladen, weil wir einfach zu viel eingekauft hatten. Spargel, Paprika (rot und gelb), Lauchzwiebeln, rote Zwiebeln, Salami, Schinken, Speckwürfelchen, Thunfisch, Mais, Bohnen, Erbsen, Kartoffeln, Frikadellchen, Hähnchenbrust, selbstgemachter Kräuterquark, und und und... Danach haben wir uns dann vollgefressen auf's Sofa gelegt und Unterwegs in der Weltgeschichte mit Hape Kerkeling geschaut. Die DVD hatte ich von meiner lieben Bettina geschenkt bekommen. Hape Kerkeling finde ich einfach großartig!
Da wir an den Weihnachtsfeiertagen nicht zu Hause waren, gibt es heute noch einmal Raclette mit den Resten. Abgesehen davon sind wir riesige Raclette-Fans, sodass das kein wirkliches Problem für uns ist.

Am 1. Weihnachtsfeiertag gab es bei meinen Eltern - wie jedes Jahr - eine Pute mit Rotkraut und Klößen. Dass die Pute so gigantisch aussieht, liegt daran, dass sie es auch tatsächlich war: mehr als 7 Kilo! Bestellt waren zwar nur 4 Kilo, aber was soll's...
Am 2. Weihnachtstag gab es bei den Eltern meines Freundes leckere Lende mit Spätzle und dazu ein superleckeres Sößchen und eine hervorragende Apfel-Zwiebel-Beilage (Notiz an mich selbst: Rezept geben lassen).


Ganz besonders freue ich mich immer unsere beiden Katzen Lilly und Balou wiederzusehen, wenn ich zu meinen Eltern fahre. Hier hat sich die kleine Katzendame in Position gebracht. Ist sie nicht süß?


Beschenkt wurde ich in diesem Jahr von den Lieben wieder sehr reich. Auf den Bildern unten seht Ihr nur eine Auswahl. Das süße Tuch mit kleinen Katzen darauf ist von den Eltern meines Freundes, die wunderwunderschöne Mrs. Winterbottom's-Vorratsdose für "Sweets" von Butlers (die übrigens gigantisch groß und somit meinem Süßigkeitensortiment auch würdig ist), das Cupcake-Schild und das kleine, weiße Regal mit Paris-Schriftzug (von Deco-Cottage) ist von meinem Freund und die Tasche von Esprit habe ich mir von meinen Eltern schenken lassen. Dazu gab es tolle Musik (das Adele-Album 21 und das Lauryn Hill-Album The Miseducation of Lauryn Hill), die König der Löwen Diamond Edition Blu Ray, einen supersüßen Paarkalender vom Grätz Verlag, ein Waffeleisen, Bücher, und und und... Aber viel schöner als Geschenke selbst zu bekommen ist es natürlich welche zu machen. Und die Beschenkten haben sich sichtlich gefreut!

 

So, gleich gibt es erstmal noch ein Stück von dem hervorragenden Marmorkuchen meiner Mutter (der wäre auch mal einen Eintrag wert) und dann kann auch schon bald das Raclette-Gerät angeworfen werden.

Einen schönen Nachmittag Euch noch,
Eure Vivienne

Samstag, 24. Dezember 2011

Ein frohes und gemütliches Fest - MERRY CHRISTMAS!





Ich wünsche Euch allen ein frohes, gemütliches und leckeres Weihnachtsfest! Lasst es Euch gutgehen! Ich freue mich, dass ich Euch durch die Weihnachtszeit ein Stück mit meinem Blog begleiten konnte und vielleicht auch Ideengeberin sein konnte.
Eure Vivienne

Rezept: Käsekuchen mit Glühweinkirschen.

Hallo Welt!

Heute Morgen stand ich in aller Frühe auf, um mich in der Küche auszutoben. Ich hatte noch nie einen Käsekuchen gemacht und war so also gespannt, wie gut ich das hinbekommen würde. Und ich muss sagen: Es ging wirklich fix und ich bin ganz angetan vom Ergebnis. Der Kuchen schmeckt wundervoll! Und für den Heiligabend-Nachmittags-Kaffee genau das Richtige.


Zutaten 

(für eine Springform mit einem Durchmesser von 26 cm)
  • 350 g Schattenmorellen (Abtropfgewicht)
  • 2 Päckchen Vanille-Puddingpulver (für 500 ml Milch)
  • 250 ml Rotwein
  • 100 g Zucker
  • 2 Beutel Glühweingewürz
  • 100 g Honigkuchen
  • 150 g Butter
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 3 Eier
  • 750 g Speisequark

Zubereitung

1. Die Schattenmorellen abtropfen lassen, aber 75 ml Saft auffangen und zur Seite stellen. 2 EL Puddingpulver, 3 EL Rotwein und 30g Zucker glatt rühren.
2. Den restlichen Rotwein mit dem Glühweingewürz aufkochen und fünf Minuten ziehen lassen. Den Beutel entfernen, die Schattenmorellen hinzufügen, aufkochen und unter Rühren das glatt gerührte Puddingpulver zugeben und eine Minute kochen lassen.
3. Die Hälfte der Schattenmorellen in eine Schüssel füllen und mit dem zur Seite gestellten Kirschsaft glatt rühren. Beide Portionen auskühlen lassen.
4. Den Honigkuchen zerkrümeln (wenn er sehr frisch ist, kann man ihn eigentlich nur mit einem Messer bearbeiten und so kleinmachen) und 30 g Butter schmelzen und mit den Krümeln vermengen. Die Krümel auf dem Boden der Springform festdrücken und kalt stellen (geht sehr gut mit einem Esslöffel).
5. 120 g Butter, 70 g Zucker und den Vanillezucker mit dem Handrührer etwa fünf Minuten cremig rühren. Anschließend die Eier nacheinander unterrühren. Das restliche Puddingpulver und den Quark hinzufügen und unterühren.
6. Die Masse in die Springform geben und glatt streichen. Das dickere Kirschkompott (nicht das mit dem Kirschsaft) auf der Käsekuchenmasse verteilen. Im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 180°C) auf der 2. Schiene von unten etwa 50 Min. backen.
7. Den Kuchen etwa 10 Minuten im ausgeschalteten Ofen ruhen lassen und anschließend auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
8. Den Käsekuchen mit den restlichen Glühweinkirschen servieren.

Das Originalrezept stammt von hier.



Lasst es Euch gutgehen und stresst Euch nicht zu sehr bei den Vorbereitungen für heute Abend!

Liebe Grüße,
Eure Vivienne

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Weihnachtsgeschenk-Idee: Schokoladen-Sirup.

Hallo Welt!

In meinem Lieblingsblog der dreierlei liebelei hatte Nadine ein Schokoladen-Sirup gezaubert, dass ich unbedingt nachkochen wollte, um es an liebe Menschen verschenken zu können.

Heute Morgen habe ich mich also vor dem Frühstück noch daran gemacht und bin hellauf begeistert. Die ganze Wohnung hat so schön nach Schokolade geduftet! Und gemacht ist dieses nette (Weihnachts-) Geschenk auch schnell.

Da ich vier Weithalsflaschen mit 156 ml Fassungsvermögen befüllen wollte, habe ich Nadines Mengenangaben einfach verdoppelt.

Zutaten

  • zwei Tassen Zucker
  • zwei Tassen ("richtiger") Kakao
  • vier Tassen Wasser
  • zwei Päckchen Vanillezucker

Zubereitung

1. Zucker & Kakao in einem Topf gut vermischen.
2. Wasser dazugeben und unter Rühren aufkochen.
3. Die Mischung fünf Minuten köcheln lassen bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann den Topf vom Herd nehmen.
4. Nach fünf Minuten den Vanillezucker einrühren und den Sirup in (kochend) heiß ausgespülte Flaschen abfüllen.

Der Sirup sollte im Kühlschrank aufbewahrt werden und ist durch die heiß ausgespülten Flaschen einige Zeit haltbar.

Das Originalrezept findet Ihr hier.


Die kleinen Fläschchen habe ich hier bestellt. Die Etiketten habe ich, wie bei den Geleegläsern, von hier und hier. Eine Schleife mit Naturbast drum und fertig. Mein Freund sagte eben, dass die Fläschchen so schön seien, dass ich damit glatt einen Stand auf dem Weihnachtsmarkt aufmachen könnte. Süß!

Liebste Grüße,
Eure Vivienne

Weihnachtsgeschenk-Idee: Fruchtpunsch-Gelee.

Hallo Welt!

Einige Stunden später und mit ordentlich Klebstoff an den Händen präsentiere ich Euch nun endlich das weihnachtliche (nicht-alkoholische) Fruchtpunsch-Gelee - tadaaaa!

Die Zubereitung an sich war ziemlich simpel. Und schmecken tut es auch noch - nach ganz viiiiiel Weihnachten! Ich werde mir eine Scheibe Brot mit dem Gelee mal gleich zum Frühstück gönnen.
Die Zubereitung war nicht nur ein Klacks, sondern auch eine richtige Freude: Ich habe mir schöne Weihnachtsmusik angemacht (besonders Michael Bublés "Christmas"-Album) und es roch in der ganzen Wohnung nach Zimt und Gewürznelken. Herrlich! Jetzt bin ich in Weihnachtsstimmung. Noch dazu habe ich alle Geschenke schön verpackt. Jetzt können die Festtage kommen!

Zutaten
  • 1 Liter roter Traubensaft
  • 1/2 Liter Apfelsaft
  • eine oder zwei große Orange/n
  • zwei - drei Zimtstangen
  • sechs Gewürznelken
  • 1 kg Gelierzucker (2:1)
Zubereitung

1. Die Säfte in einen großen Topf geben. Die Orange ausdrücken und den Saft davon ebenfalls in den Topf dazugeben. Ich habe die Orange einfach mit der Hand über dem Topf ausgepresst, da ich keine Saftpresse habe. Dabei habe ich natürlich darauf geachtet, dass keine Stücke mit in den Topf hüpfen.
2. In einen Teefilter die Gewürze geben und mit einem Nähfaden verschließen. Dann ab in den Kochtopf.
3. Alles zum Kochen bringen und dann für 30 Minuten köcheln lassen. Dabei riecht es ganz herrlich wunderbar nach Weihnachten!
4. Den Teefilter mit den Gewürzen wieder herausnehmen und alles abkühlen lassen.
5. Dann den Gelierzucker hinzugeben und alles unter konstantem Rühren zum Kochen bringen und eine Minute kochen lassen. Ich habe es länger kochen lassen müssen, es war doch noch recht flüssig. Da dies mein erstes, selbstgemachtes Gelee ist, wusste ich eben nicht so richtig, wann es fertig ist. Ich habe den Tipp beherzigt und immer mal wieder etwas auf einen Teller gemacht und geschaut, ob es langsam fest wird. Ist es dann irgendwann auch. Also: Es kann ruhig länger als eine Minute - meiner Meinung nach - kochen.
6. Jetzt muss alles ganz schnell gehen: Das Gelee in die heiß ausgepülten Gläser füllen und direkt den Deckel daraufschrauben.
7. Nach einigen Stunden dürfte das Gelee kalt genug sein, um es zu verzehren.

Das Rezept habe ich im Original von hier.


Jetzt fragt Ihr Euch sicher, wo man diese wunderhübschen Etiketten finden kann. Die Antwort habe ich natürlich parat: Und zwar von hier und von hier. Die Gläschen habe ich hier bestellt. Die Auswahl ist dort riesig und die Gläser sind alle sooooo schön und niedlich! Ich hatte mich für mein erstes Gelee-Kochen für die Kugel- und Rundgläser entschieden.



Viel Spaß beim Nachmachen!

Eure Vivienne

Montag, 19. Dezember 2011

DIY: Teelichter aus Puddinggläsern.

Hallo Welt!

Ich hatte Euch ja von den wundervollen -Cheesecakes im Gläschen erzählt, die ich im Kühlregal im Supermarkt entdeckt hatte. Wer nicht weiß wovon ich rede, kann hier spicken.
Ich wusste, dass ich sie noch für etwas gebrauchen würde. In der Regel hebe ich jedes Gläschen auf - in meinen Schubladen horten sich mittlerweile die leeren Gläser von diversen Ikea-Kerzen.
Heute Morgen habe ich dann die schönen Gläschen von dem besten Fertig-Dessert der Welt in Teelichterhalter umgewandelt.
Da ich noch nicht weiß, wo ich sie unterbringen kann und wo sie gebührend zur Geltung kommen, habe ich sie erstmal auf mein kleines Bücherbrett an meinem Schreibtisch deponiert. Drin sind Anissterne und Orangenschalen-Spiralen, die ich noch vom Adventskranz über hatte. Den Glitzer-Streu habe ich vorhin in einer Kiste entdeckt. Ich bin ja eigentlich überhaupt kein Glitzer-Fan, aber irgendwie fand ich's dann doch ganz schick. Natürlich kann man das Ganze je nach Jahreszeit anpassen. Naturbast oder Schleifenband drum und fertig. Die roten Teelichter riechen übrigens nach Himbeere... Mmmmmh!


Be inspired!

Einen schönen Start in die Woche,
Eure Vivienne

Sonntag, 18. Dezember 2011

Rezept: Chocolate Chip Cookies American Style.

Hallo Welt!

Ich bin besonders stolz Euch das (von mir übersetzte) amerikanische Rezepte für überaus hervorragende Chocolate Chip Cookies zu präsentieren. Sie sind genauso geworden, wie ich sie mag: thick and chewy. Also, dick und knatschig/weich (in der Mitte). Ursprünglich habe ich das Rezept auf diesem wundervollen Blog entdeckt. Amerikanische, ungesunde Süßigkeiten zum Nachbacken! Jippie!
Zum amerikanischen "Vanilla Extract" über das sich die Geister scheiden: Ist es Vanillinzucker, Bourbon-Vanillezucker, Vanilleschoten, Vanille-Aroma? Ich habe es mir einfach gemacht und Vanille Back von Schwartau genommen - und es hat den Cookies nicht geschadet, wie ich finde.
Zu den Semisweet Chocolate Chips, die in den USA zu den Chocolate Chip Cookies dazugehören, wie der Truthahn an Thanksgiving: Die gibt es in Deutschland nicht. Also, nicht, dass ich wüsste. Deswegen habe ich einfach zwei Tafeln Zartbitterschokolade kleingehackt und in den Teig gemischt - hat auch super funktioniert.

Zutaten
  • 250 g Mehl
  • einen halben Teelöffel Baking Soda
  • einen halben Teelöffel Salz
  • 12 gehäufte Esslöffel Butter
  • 225 g braunen Zucker
  • 115 g Zucker
  • ein großes Ei
  • ein Eigelb
  • zwei Teelöffel Vanille-Extrakt oder (Vanille Back von Schwartau)
  • ca. 200 - 250 g Zartbitter-Schokolade
Die amerikanischen Mengenangaben sind für uns Deutsche wahrscheinlich eher gewöhnungsbedürftig. Im Originalrezept wird nur mit cups und tablespoons gemessen. 


Zubereitung

1. Den Ofen auf 162 Grad Celsius vorheizen. Zwei Bleche mit Backpapier auslegen.
2. Mehl, Baking Soda und Salz in einer Schüssel verrühren und zur Seite stellen.
3. Butter und Zucker (brauner und normaler) mit einem Handrührgerät verrühren bis beides gut miteinander vermischt ist. Das Ei, das Eigelb und das Vanille-Extrakt (oder Vanille Back) hinzugeben und wieder vermischen. Nun die trockenen Zutateten aus der Schüssel, die wir zur Seite gestellt haben, dazugeben und auf niedrigster Stufe mit den anderen Zutaten verrühren bis alles miteinander vermengt ist. Dann die kleingehackten Schokoladenstücke einrühren.
4. Nun folgende Anleitung befolgen:
Quelle: http://www.browneyedbaker.com/2008/06/21/thick-and-chewy-chocolate-chip-cookies/
Den Teig zu einer Kugel formen, in der Mitte teilen, dann die jeweiligen Teile um 90 Grad drehen und wieder zusammenfügen. So entsteht eine raue Cookie-Oberfläche. Auf's Blech legen und genug Abstand zwischen den Cookies halten, denn sie werden im Ofen riiiiesig!
5. Nun die Cookies backen bis sie ganz leicht braun sind -  etwa 15 bis 18 Minuten. Sie werden an den Rändern braun und härter, bleiben aber in der Mitte weich. Bloß nicht zu lange backen und Vertrauen haben! Wenn sie in der Mitte noch recht hell sind, an den Rändern aber dunkel werden, müssen sie raus! Die Cookies unbedingt auf dem Backpapier auskühlen lassen, damit sie ihre "chewy"-Konsistenz behalten.

Wer meinen Übersetzungskünsten als Amerikanistik-Studentin nicht vertraut, findet das Original-Rezept hier.


Einen schönen Advents-Sonntagnachmittag Euch noch,
Eure Vivienne

Der Weihnachtsbaum.

Hallo Welt!

Am Freitag haben wir im Baumarkt unseres Vertrauens unseren ersten gemeinsamen Weihnachtsbaum gekauft - ein kleines, sympathisch und dezent schiefgewachsenes Nordmanntännchen. 
Ich hatte schon in den Wochen davor überall Baumschmuck mitgenommen, der mir spontan ins Auge gefallen war. Da ich momentan meine "Lila-Phase" habe, musste alles in diesem Farbton mit und an den Baum. Als zusätzliche Farbe habe ich gold gewählt.


Die Törtchen habe ich, wie ich bereits hier erwähnte, von Depot und ich bin ganz verliebt in sie. Sie standen erst in der Küche, dürfen jetzt aber ihren eigentlichen Platz einnehmen.



 Die lilafarbenen Kugeln habe ich ebenfalls von Depot und von dm.


Den Baumschmuck in Lebkuchen-Optik hatte ich vor einigen Wochen bei - man mag es kaum glauben - Aldi gekauft.



 Die goldenen Schneeblumen, die glitzernden Tannenzapfen und die Baumspitze habe ich vom Tchibo-Prozenteladen.



Einen schönen vierten Advent Euch,
Eure Vivienne


Samstag, 17. Dezember 2011

DIY: Wolle-Türkranz mit Filz-Knopf-Blumen.

Hallo Welt!

Sonderlich weihnachtlich kommt sie ja nicht daher, meine neueste Bastelei. Aber da Weihnachten ja doch schneller vorbei ist, als man es ausspricht, habe ich mich an einen - nun ja - zeitlosen Türkranz gemacht. Ich bin begeistert vom Ergebnis und mir ziemlich sicher, dass das nicht der letzte Türkranz dieser Art sein wird.

Was Du brauchst

  • einen Styroporring
  • Wolle
  • Filz
  • starker Alleskleber
  • vier schöne Knöpfe
  • ein farblich passendes Band zum Aufhängen des fertigen Türkranzes
  • eine große Nadel
  • ein wenig Geduld

Wie Du es machst

1. Den Styroporkranz mit Wolle umwickel. Das kann mehrere Stunden dauern (kann man aber gut nebenbei auf dem Sofa vor dem Fernseher machen). Anschließend das Ende mit einer Nadel fixieren und unter die Wolleschlaufen ziehen.
2. Jetzt kommt der Teil mit den Filz-Knopf-Blumen: Hier findet Ihr Elycias hervorragende Anleitung, an die ich mich auch gehalten habe. Doch ganz so einfach, wie es dort aussieht, ist die Herstellung der Knopf-Filz-Blumen nicht unbedingt. Ich habe den Filz beim Umwickeln des Knopfes immer wieder mit Kleber fixiert, damit alles auch gut hält. Anschließend die fertigen Blumen mit starkem Alleskleber befestigen.


Gleich geht es in die Küche zum Backen!

Ein schönes Wochenende Euch,
Eure Vivienne

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Bücherclub: Lila, Lila.

Hallo Welt!

Vor 3 - 4 Jahren bekam ich von Ingo, einem Freund und gelernten Buchhändler, Martin Suters Lila, Lila zum Geburtstag geschenkt. Ich kannte Martin Suter bis dahin noch nicht.
Ich verschlang Lila, Lila innerhalb weniger Tage. Ich war gefangen in dieser wundervoll unkitschigen Geschichte um David und Marie und in der Welt seiner Sprache: subtil, einfach, aber dennoch lebendig und eindringlich und vor allem auf eine sanfte Art satirisch - in diesem Werk auf den Literaturbetrieb bezogen.

David findet in einem alten Nachttisch, den er auf einem Flohmarkt erstanden hat, ein Manuskript. Marie, eine Literaturstudentin, auf die er schon seit längerer Zeit ein Auge geworfen hat, gibt er eines Tages das Manuskript zu lesen - und gibt sich selbst als der Autor aus. Eine Rolle, die ihm irgendwann über den Kopf wächst...



Verfilmt wurde der Roman 2009 mit Daniel Brühl (der mir übrigens mal zunickte und lächelte - aber das ist eine andere Geschichte, die ich mal bei Gelegenheit erzähle) in der Hauptrolle. Der Film wird dem Buch zwar nicht gerecht, ist aber dennoch ganz nett anzuschauen.



Nur kurze Zeit darauf kaufte ich mir Ein perfekter Freund und hatte das Buch auch innerhalb kürzester Zeit ausgelesen. Ich glaube zu erkennen, dass seit einiger Zeit ein regelrechter Martin Suter-"Hype" existiert, aber trotzdem bekenne ich mich hiermit auch als Fan - so!

Liebe Grüße,
Vivienne

Sonntag, 11. Dezember 2011

Die Weihnachtsbäckerei.

Hallo Welt!
Gestern kam ich ENDLICH dazu die diesjährige Weihnachtsbäckerei zu eröffnen. Auf dem Plan standen: Cranberry-Mandel-Sterne, klassische Chocolate Chip Cookies, Schokoladen-Kuchies und Zitronen-Mandel-Cookies mit weißer Schokolade.
Leider habe ich es gestern dann nicht mehr geschafft die Cranberry-Mandel-Sterne zu machen - die Backerei schlaucht nach fünf Stunden dann doch ganz schön. Aber in den kommenden Tagen werde ich sie in jedem Fall noch backen - schließlich habe ich mir auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt ja extra meine Ausstechformen gekauft. Noch dazu will ich endlich das Johannisbeer-Glühwein-Gelee machen (wenn Ihr noch leere Marmeladengläser habt - her damit!) und mich an selbstgemachtem Glögg (die schwedische - meiner Meinung nach leckerere - Variante des Glühweins) versuchen. Ihr seht, ich habe noch viel vor!
Meinem Freund und mir schmecken besonders die seeeeehr schokoladigen Schokoladen-Kuchies mit dieser luftig-lockeren Kuchenkonsistenz im Inneren besonders gut. Leider sind sie mir ein wenig zu groß geraten - der sehr klebrige Teig ließ sich schwerlich zu kleinen Kugeln verarbeiten. Aber es kommt ja schließlich auf den Geschmack an, nicht wahr?

Die Rezepte findet Ihr unten. Viel Spaß beim Nachbacken!
 

Das Rezept für die Zitronen-Mandel-Cookies mit weißer Schokolade findet Ihr hier. Sie schmecken durch die Zitrone nicht unbedingt besonders weihnachtlich, aber dafür sehr gut. Und wer sagt eigentlich, dass man an Weihnachten nur Zimtsterne backen darf?


Schokolaaaade! Für die Rezepte durfte ich ganz viel Schokolade kleinhacken. So viel Schokolade, dass die mir sogar irgendwann ausging und ich die Schokohasen von Ostern "schlachten" musste (wir hatten gefühlte 10 Hasen geschenkt bekommen und sie einfach nicht aufessen können). Naja, wenigstens gaben sie ihr Leben für einen guten Zweck und landen so auf anderem Weg in unseren Bäuchen.


Da sind sie! Die wundervollen Schokoladen-Kuchies! Das Rezept dazu findet Ihr hier. Sie schmecken wirklich seeehr schokoladig und sind innen ganz weich. Unbedingt nachbacken!


Sehen die nicht toll aus? Wie verschneite Berge!


Die Chocolate Chip Cookies sind auch recht einfach in der Zubereitung und schmecken (natürlich!) ganz wundervoll. Der Klassiker muss einfach auch in die weihnachtliche Keksdose. Das Rezept dazu findet Ihr hier. 


Einen schönen dritten Advent Euch! 
In die schmalen Gläser mit Schneeblumen darauf habe ich mich beim letzten IKEA-Besuch sofort verliebt. Ihr findet die Snöboll-Gläser hier.
  
Heute war ich zum alljährlichen Weihnachtsbrunch bei Jenny und Sven eingeladen (ein herzliches Dankeschön nochmal an dieser Stelle - es war wieder TOLL!). Und als kleine Mitbringsel eigneten sich natürlich hervorragend meine selbstgebackenen Kekse - und noch dazu liebevoll verpackt. Die Etiketten für die Plätzchentüten hat Nadine von der dreierlei liebelei designt und sie findet Ihr hier zum kostenlosen Download. Die durchsichtigen Beutelchen (ohne die unschönen, goldenen Sterne darauf) findet Ihr z.B. in der dm-Drogerie bei der Frischhaltefolie. Noch ein farblich passendes Band dazu und vielleicht einen schönen Anhänger und fertig ist das weihnachtliche Mitbringsel. Hier findet Ihr die genaue Anleitung. 


Einen schönen Advents-Sonntag Euch noch,
Eure Vivienne

Freitag, 9. Dezember 2011

Ein Paket von MadamLili Designs.

Hallo Welt!

Heute kam ein kleiner, aber feiner Umschlag in mein Zuhause geflattert von MadamLili Designs. "Nostalgieschmuck für Romantiker", so nennt sie die Ketten, Anhänger, Ohringe und Ringe, die sie alle selbst "in Kleinserie" anfertigt. Da ich ja auf soetwas stehe, habe ich mich in diese wunderschöne Kette mit einer kleinen (funktionsfähigen!) Uhr verliebt und sie mir quasi selbst vorab zu Weihnachten geschenkt. Schaut unbedingt in ihrem Dawanda-Shop vorbei - vielleicht findet Ihr dort ja auch Weihnachtsgeschenke für Eure Lieben!


Einen schönen Start ins Wochenende!

Liebe Grüße,
Eure Vivienne